| Brauindustrie: Die Bitburger Brauerei startet ab Mitte Mai mit einer 0,5-Liter Longneck-PET-Flasche. Erwarten Sie mit der Einführung den Durchbruch mit dem Bier auf dem PET Markt? Peter Rikowski: Ob man schon von einem Durchbruch reden kann, läßt sich derzeit schwer sagen. Aber wir stellen fest, daß sowohl der Verbraucher als auch der Handel verstärkt nach Alternativen zur Dose fragen, und wir Ihnen diese mit der PET-Flasche zur Verfügung stellen können.... BI: Mit welchem prozentualen Anteil bezogen am Gesamtbierausstoß kalkulieren Sie und glauben Sie, daß die PET-Abstinenz der Premiumbrauer anhält? Rikowski: Über Mengen zu spekulieren ist müßig. Da Bitburger traditionell mehrwegorientiert ist - der Anteil liegt in Deutschland bei 95 Prozent - wird die PET-Flasche nicht zuletzt wegen der preislichen Positionierung keine Konkurrenz zur Mehrwegflasche sein. Wir rechnen mit Größenordnungen, die in etwa unsere Dosenverluste im Inland kompensieren. Was die Abstinenz von Mitbewerbern angeht, so glauben wir, das unser Beispiel durchaus Nachahmer findet. BI: Wie schätzen Sie die Marktentwicklung der PET-Bierflasche ein? Rikowski: Wir rechnen damit, daß mittelfristig PET die Marktbedeutung der Dose erlangen wird.
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